Urlaub mit vollem Risiko

Urlaub mit vollem Risiko

Ob getrieben von Nervenkitzel, schmalem Budget oder der puren Lust am Glückspiel: Die Gründe, sich zum Blind Booking hinreißen zu lassen, sind so vielfältig wie die Palette der angebotenen Reiseziele. Der Trend zum „Buchen ohne suchen“ kommt aus den Vereinigten Staaten und ist dort schon seit einigen Jahren äußerst beliebt. In Deutschland hingegen bieten erst ein paar Reiseveranstalter den besonderen Urlaubskick für spontane und abenteuerlustige Urlauber an.

Reise ins Ungewisse – buchen ohne suchen

Keine Ahnung, wo der nächste Urlaub hingehen soll? Wer sich mit solchen Entscheidungen schwertut, kann sich die Qual der Wahl bei der nächsten Buchung einfach abnehmen lassen. Blind Booking heißt: Erst buchen – und dann das Reiseziel erfahren.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Blind Booker bekommt Anreise und Hotel zu günstigeren Preisen angeboten, während die Fluglinien und Hotels so ihre freien Kapazitäten auslasten. Hotels haben außerdem den Vorteil, dass sie freistehende Zimmer nicht auf eigene Faust zu günstigeren Preisen anbieten und damit ihr Preisgefüge unterwandern müssen.

Reisekategorien von Standard bis Special Interest

Ganz ins Blaue reist man selbst mit Blind Booking nicht. Der Gefahr, an einem Strand mit einer halbnackten, trinkwütigen Horde zu landen, kann man mit einer geschickten Vorauswahl aus dem Weg gehen. Eine große deutsche Airline lässt den Blind Booker vorher aus verschiedenen Kategorien wie „Party“, „Sonne & Strand“ oder auch „Metropolen“ auswählen. Dazu gehören auch Special-Interest-Kategorien wie „Kultur“ oder „Wandern und Natur“ – und sogar „Gay Friendly“-Angebote kann man von bestimmten Flughäfen aus buchen. Die zur Wahl stehenden Kategorien hängen vom Abflugort ab.

Die Tücken des Blind Booking

Wer sich dazu entschließt, die Destination erst nach der Buchung zu erfahren, erlebt vielleicht bald fremde Länder oder Städte, die er oder sie so vielleicht nicht besucht hätte. Aber auch beim Blind Booking gibt es ein paar Tücken, auf die man sich jedoch einstellen kann.

  • Nicht zu wählerisch sein
    Für Ziele, die man von vornherein ausschließen möchte, wird man oft extra zur Kasse gebeten.
    • Nicht zu schwer werden
      Das normale Handgepäck bei Flugreisen ist meistens frei. Alles, was hinzukommt, kann nochmal zusätzlich zu Buche schlagen.
    • Vorausschauend planen
      Die genauen Flugzeiten – abgesehen vom Abflug- und Rückreisetag – werden von der Fluggesellschaft festgelegt. Optimal ist es also immer, mindestens drei Tage für die Reise einzuplanen, damit man nicht spät am Abend los fliegt und am nächsten Morgen mit dem ersten Flug schon wieder zurück muss.
    • Flexibel bleiben
      Beim Blind Booking gilt, genau wie im richtigen Leben: Nicht zuviel erwarten – um nicht enttäuscht zu werden. Sollte das zugewiesene Shopping-Ziel nicht Mailand oder das nächste Party-Ziel nicht Barcelona sein – nicht den Reisespaß vermiesen lassen!

Gut zu wissen: Mit Reisemängeln muss man sich aber auch bei Blind Bookings nicht zufrieden geben. Wie bei herkömmlichen Reisen muss man die Mängel nur unverzüglich beim Anbieter beanstanden. Bei gravierenden Reisemängeln gibt es auch hier die Möglichkeit, eine Minderung des Reisepreises oder Schadensersatz geltend zu machen.

Das flexible Gepäck für jede Destination

Wer sich beim Reiseziel derart spontan zeigt, sollte sich auf sein Reisegepäck verlassen können. Trolleys und Taschen von Hardware sind vielseitig einsetzbar und bringen Ihr Hab und Gut sicher ans Ziel – egal wo sich dieses befindet. Und es kann vorab ausgiebig inspiziert werden. Entweder im einschlägigen Lederwarenhandel. Oder vorab auf www.hardware-bags.de.