Mit Teenagern in den Familienurlaub

Mit Teenagern in den Familienurlaub

Familienurlaub sollte eigentlich der Höhepunkt des Jahres sein – und wird häufig leider doch ein Tiefpunkt. Für viele Teenager ist er von vornherein irgendwo zwischen lahmer Pflichtveranstaltung und blankem Horrorszenario angesiedelt. Damit es nicht so weit kommt, haben wir hier acht Tipps, mit denen die Reise für alle Beteiligten ein Erfolg werden kann.

  1. Demokratie üben
    Die meisten Teenager würden wahrscheinlich eher die Teilnahme am dreiwöchigen Mathe-Bootcamp bevorzugen, als von den Eltern mit in den Familienurlaub geschleppt zu werden. Lösung: Jugendliche in die Planung mit einbeziehen, Budget festlegen … und die Teenager selbst nach ihrem Traumziel suchen lassen. Die Rechercheergebnisse werden dann im Familienrat besprochen, das Urlaubsziel kann gemeinsam festgelegt werden. Idealerweise kombiniert der Zielort Action für die Jüngeren und Erholung für diejenigen, die es sich verdient haben.
  2. Kompromissbereitschaft zeigen
    Teenager sind keine Kinder mehr. Je schneller man sich damit abfindet, umso besser. Auch wenn sie sich nicht immer so benehmen, wollen Jugendliche trotzdem wie Erwachsene behandelt werden – warum dann nicht also mit allen Rechten und allen Pflichten? Am besten die Spielregeln dafür gemeinsam vor dem Urlaub festlegen … und die Sanktionen bei Vertragsbruch nicht vergessen.
  3. Regeln statt Verbote
    Abends in den Club, am nächsten Tag richtig ausschlafen und mittags am Strand chillen – dass sich die Vorstellungen der jungen Generation nicht mit den Interessen aller anderen decken, ist klar. Aber ein Club-Besuch sollte, je nach Alter, schon drin sein – und wenn die Party-Crew dann am nächsten Morgen nicht um 9 Uhr zum Frühstück parat steht: besser nicht intervenieren. Das so bewiesene Vertrauen hat Vorteile und fördert die Kompromissbereitschaft, beispielsweise wenn es heißt, frühmorgens um 7 Uhr aufzustehen, um eine Familientour mit dem Mietwagen zu unternehmen.
  4. Freiräume schaffen
    Wer sich selbst ein wenig mehr Ruhe gönnen möchte, quartiert die Jugend in ein eigenes Zimmer aus. Das verringert nervige Staus vor der Badezimmertür. Pluspunkte sammelt, wer bei der Hotelwahl auf die WLAN-Verfügbarkeit achtet. Zwar sollte das Smartphone bei den Mahlzeiten und bei Familienaktivitäten tabu sein, aber um wenigstens abends mit den Freunden zu Hause Kontakt zu halten, ist das Web für Teenager eben ungefähr genauso wichtig wie die Sommerhitze für den Eisverkäufer.
  5. Einfach mal machen lassen
    Teens finden schneller Anschluss an Gleichaltrige, wenn sie ab und an allein am Strand oder am Pool abhängen können. Das Experiment sollte ihnen schon gestattet sein. Vielleicht wird die Langeweile dann auch so groß, dass sich die Jugend beim nächsten Familienausflug wieder freiwillig anschließt.
  6. Für Verstärkung sorgen
    Zwei Wochen mit den Eltern zusammen in den Urlaub, getrennt von allen Freunden in der Heimat? Um Heimweh zu vermeiden, könnte doch eine Freundin oder ein Freund mit in den Urlaub kommen, der dann glatt zum Mega-Event werden könnte. Die Jungs und Mädels dann vielleicht nicht gerade zu jeder Wanderung oder Besichtigung einplanen … ein wenig Familienidyll darf es im Urlaub aber schon sein.
  7. Mal was riskieren
    Wenn jeder einen Urlaubstag planen darf, wird der Urlaub für jeden ein Erlebnis. Es muss ja nicht gleich mit dem Sprung von einer Brücke mit einem Bungee-Seil an den Füßen enden. Auf Abenteuer wie Wildwasserrafting oder Wasserskifahren hingegen darf man sich ruhig mal einlassen. Und wenn das Musikprogramm im Auto abwechselnd bestimmt wird, hat der Nachwuchs nicht ständig Kopfhörer auf den Ohren.
  8. Selbstständigkeit fördern
    Der Familienurlaub kann auch als Testphase für mehr Eigenständigkeit genutzt werden. Dazu sollten die Teens ein Urlaubsbudget erhalten, das zu ihrer freien Verfügung steht. Sind die finanziellen Vorräte bereits vor dem Ende des Urlaubs abgeschmolzen, brauchen die bankrotten Quälgeister zumindest eine Chance zu argumentieren, warum ihr Budget nochmal aufgestockt werden sollte. Selbstständigkeit und Verantwortung beginnt aber schon zu Hause: Die Teens können ihre Koffer ja mal selbst packen. Am besten gemeinsam eine Packliste entwerfen und einen abschließenden Check des Koffers anbieten. So wird zumindest ausgeschlossen, dass die für das Abendessen im Hotel vorgeschriebene lange Hose zu Hause im Schrank bleibt – und dass das japanische Kurzschwert mit auf Reisen geht.

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