8 Tipps für den Se­cu­ri­ty­check am Flughafen
Ein gutes Gefühl: Was die Flughafen-Security für die Flugsicherheit ist, ist ein Hardware Profile Plus für das Reisegepäck.

8 Tipps für den Se­cu­ri­ty­check am Flughafen

Lange Warteschlangen, ungeduldige Fluggäste und wenig Zeit. Das klingt doch ziemlich stark nach Sicherheitschecks am Flughafen. Wer allerdings ein paar Kleinigkeiten beachtet und ein paar Kniffe kennt, kommt schneller durch die Sicherheit.

  1. Online einchecken
    Wer den Check-in bereits zu Hause erledigt, hat am Flughafen weniger Stress – und womöglich die besseren Sitzplätze. Vor allem für Reisende, die nur mit Handgepäck unterwegs sind, gehört der Online Check-in zum Pflichtprogramm.
  2. Vorschriften einhalten
    Diskussionen beim Securitycheck lassen sich vermeiden, wenn man sich vorab auf der Webseite der Fluggesellschaft über verbotene Gegenstände informiert. Dass Rasiermesser, Nagelscheren oder Feuerwerkskörper nichts im Handgepäck verloren haben, dürfte allgemein bekannt sein. Missverständnisse gibt es häufig noch bei Flüssigkeiten: Die einzelnen Produkte dürfen nicht mehr als 100 ml beinhalten und müssen in einem transparenten Zip-Bag transportiert werden. Aufsummiert darf maximal nur ein Liter mitgenommen werden.
  3. Schlau packen
    Wer mit Handgepäck reist, checkt am besten daheim die Vorgaben der Fluggesellschaft – also bitte auf Größe und Gewicht achten. Infos zur richtigen Reisegepäckgröße gibt’s übrigens hier. Geht der Laptop mit auf Reisen, sollte dieser beim Sicherheitscheck schnell greifbar sein – genau wie Flüssigkeiten. Also in einem extra Fach verstauen oder beim Packen obenauf positionieren. Tickets und Pässe dazulegen.
  4. Fluggesellschaft über besondere Gepäckstücke informieren
    Über besondere Gepäckstücke wie Injektionsnadeln für Insulin oder bestimmte Medikamente informiert man die Airline und den Flughafen bestenfalls vorab. Mit Tabletten dürfte es kaum Probleme geben. Anders ist das bei flüssigen Medikamenten – dazu gehören auch Pasten, Sirupe, Lotionen und Gele. Medikamente immer in der Originalverpackung lassen und am Reisetag selbst unbedingt eine ärztliche Bescheinigung mitführen, um Missverständnissen vorzubeugen.
  5. Reisefreundlich kleiden
    Schwere Stiefel oder umständlich gebundene Schuhe sind am Flughafen ein No-Go. Wer diese beim Sicherheitscheck ausziehen muss, hält den Verkehr nur unnötig auf. Jacke, Hut, Gürtel, Uhr und dergleichen legt man am besten schon ab, bevor man am Band steht – und die Hosentaschen leeren nicht vergessen. Wer jetzt noch eine Hand frei hat, kann noch den Laptop und Flüssigkeiten aus dem Koffer holen. Accessoires und Schmuck sehen zwar super aus, am Reisetag selbst aber besser darauf verzichten. Legere Kleidung ist angesagt – und die kann den Securitycheck zusätzlich beschleunigen: Je weniger Schichten abgelegt werden müssen, umso schneller schafft man es durch die Überprüfung.
  6. Eigeninitiative zeigen
    Mitdenken hilft in den meisten Fällen, um schnell und ohne Probleme durch die Sicherheit zu kommen. Ausweis und Tickets bereithalten, Kisten beim Sicherheitscheck einfach mal selbst organisieren und Laptop und Metallgegenstände schon vorher zusammensuchen. Insider-Tipp: Nach Geschäftsreisenden Ausschau halten und hinter denen anstellen. Familien und Senioren brauchen meist etwas mehr Zeit bei der Sicherheit – Vielflieger hingegen wissen, wie sie schnell durch den Check kommen. Sich mit anderen Reisenden zu unterhalten ist zwar in Ordnung, aber auch in der Warteschlange ist es besser, sich auf die nächsten Schritte zu fokussieren.
  7. Freundlich bleiben
    Auch die Damen und Herren von der Flughafensicherheit machen nur ihren Job – und der ist extrem viel leichter, wenn man ein Lächeln geschenkt bekommt. Wer sich hier kooperativ zeigt, kommt ganz bestimmt schneller durch den Check, als jemand der sich über lange Wartezeiten oder genaue Überprüfungen beschwert.
  8. Karmapunkte sammeln
    Das man aufgrund einer Verspätung unter Zeitdruck zum Securitycheck kommt, kann jedem mal passieren. Warum also nicht mal gestresste Reisende vorlassen, wenn man selbst noch genug Zeit hat. Dadurch kommt man zwar nicht schneller durch den Check, schreibt sich aber zumindest ein paar Punkte auf sein Karmakonto – und vielleicht profitiert man beim nächsten Flug von der Gutmütigkeit anderer Wartender.