Gut für den Rücken: Scout und DerDieDas mit AGR-Gütesiegel
Ausgezeichnet mit dem Gütesiegel der „Aktion Gesunder Rücken“: alle aktuellen Modelle von Scout und DerDieDas.

Gut für den Rücken: Scout und DerDieDas mit AGR-Gütesiegel

Die „Aktion Gesunder Rücken“ hat alle aktuellen Schulranzen und Schulrucksäcke von Scout und DerDieDas getestet und mit ihrem Gütesiegel ausgezeichnet

Jährlich stehen ca. 700.000 Schüler und ihre Eltern vor der Entscheidung: Welcher Schulranzen oder Schulrucksack soll den Nachwuchs die nächsten Jahre auf dem Schulweg begleiten, die schweren Bücher und Hefte transportieren – und das möglichst ergonomisch und rückenfreundlich?

Die Marken Scout und DerDieDas greifen bei Design und Konstruktion auf wichtige Erkenntnisse zum wachsenden Kinderrücken zurück: In Zusammenarbeit mit Human Solutions in Kaiserslautern, dem Weltmarktführer für Bodyscanning, Ergonomie-Simulation und Körpermessdaten, wurden die Rückenkonturen von Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren vermessen. Das Ergebnis: Den „normalen“ Kinderrücken gibt es nicht – sowohl bei Mädchen als auch bei Jungen ist eine hohe Variabilität der Körperhaltung und Rückenkonturen zu beobachten. Typische Auffälligkeiten sind extremes Hohlkreuz, starke Neigung des Oberkörpers nach vorne oder hinten, herausgestreckter Bauch oder herausgestrecktes Gesäß. Ebenfalls wichtig: Bereits bei Kindern im Einschulungsalter unterscheiden sich die Rumpflängen um bis zu 9 cm.

Die Rückenkonturen von Grundschülern unterscheiden sich stark – daher empfehlen Ergonomen ein moderat ausgeformtes Schulranzen-Rückenpolster, wie dieses von Scout.

Rückenpolster: moderat ausgeformt ist rückenfreundlicher

Die Empfehlung von Human Solutions aus diesen Erkenntnissen ist eindeutig: Stark ausgeformte Schulranzen-Rückenprofile sind nicht sinnvoll. Daher haben die Schulbegleiter der beiden Steinmann Marken Scout und DerDieDas Rückenpolster, die so konturiert sind, dass sie sich unabhängig von Alter und Anatomie optimal an den Kinderrücken anpassen.

Der Schulranzenrücken vom Experten

Die Rückenprofile von Scout und DerDieDas sind mit einfach bedienbaren, höhenverstellbaren Tragegurt-Systemen ausgestattet. Das macht es Eltern leicht, den Schulranzen an den wachsenden Kinderrücken anzupassen. Ein integrierter Hüftgurt ermöglicht in den Schulanfangsjahren die entlastende Gewichtsverlagerung auf den Beckenkamm – und kann später, wenn das Kind größer geworden ist, als Bauchgurt getragen oder einfach abgenommen werden.

Alle Scout und DerDieDas Modelle sind so rückenfreundlich, dass sie das Gütesiegel der „Aktion Gesunder Rücken“ tragen dürfen.

Die Rückenpolster sind so angeordnet, dass sie die Dornfortsätze der Wirbelsäule entlasten und die Hauptlast auf die Muskeln des seitlichen Rückens verteilen. Die außen umschließende Rückenkonturierung sichert den Ranzen in Bewegung vor dem Verrutschen. Der für rückengerechtes Tragen wichtige körpernahe Sitz im Schulterbereich wird durch Lagekontrollriemen gesichert. Wichtig für ergonomischen Tragekomfort sind auch die Schultergurte. Bei Scout und DerDieDas sind sie in körpergerechter S-Form gestaltet, über die gesamte Auflagenfläche gepolstert und werden durch einen integrierten, höhenverstellbaren Brustgurt gesichert, der die Gurte auch beim Gehen oder Laufen sicher auf den Schultern hält. Für gute Klimatisierung sind die Rückenprofile mit Belüftungsrillen ausgestattet und sowohl Rücken als auch Gurte mit Mesh gepolstert.

Idealer Sitz: Die Oberkante des Schulgepäcks und die Schultern des Kindes bilden annähernd eine Linie.

Nur die korrekte Anpassung bringt die volle Ergonomie

Einen nicht zu unterschätzenden Anteil an der Ergonomie des Schulgepäcks hat auch die korrekte Anpassung. Der Schulranzen sitzt richtig, wenn sich die Oberkante des Schulranzens annähernd in Schulterhöhe befindet (Abb. 1). Werden die Tragegurte zu straff angezogen, belastet das die untere Wirbelsäule (Abb. 2). Sind sie zu lang eingestellt, verursachen sie eine Hohlkreuz-Haltung (Abb. 3).

Rückenfreundliches Packen: Schwere Bücher werden in einem Fach in Rückennähe untergebracht.

Gewicht und Eigenstabilität

Grundsätzlich gilt: Der Schulranzen sollte täglich neu gepackt werden, damit er nicht schwerer als notwendig wird. Wenn dann etwas mehr mitgenommen werden muss, ist das nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen unbedenklich – vorausgesetzt, der Schulranzen weist eine hohe Eigenstabilität auf und hat eine entsprechende Innenaufteilung. Dadurch wird verhindert, dass sich das befüllte Schulgepäck während des Tragens verformt und sich Fliehkräfte entwickeln, die den Rücken falsch belasten. Um das Schulgepäck rückenschonend und bewegungsstabil zu packen, haben Scout und DerDieDas Modelle ein spezielles Bücherfach in Rückennähe: Denn je näher das Hauptgewicht am Körper getragen wird, umso effektiver wird der Rücken entlastet.

Das richtige Modell finden

Das aktuelle Scout Programm umfasst drei Modelle: den Schulranzen Genius und die beiden Schulrucksäcke Alpha und Sunny. Alle drei Scouts haben ein geringes Eigengewicht zwischen ca. 1.100 und 1.200 g.

Wichtiger Schritt zum richtigen Ranzen: die Anprobe unter fachkundiger Anleitung.

Schulrucksäcke von DerDieDas bringen sogar nur zwischen ca. 800 und 950 g auf die Waage – und zählen so trotz hoher Eigenstabilität zu den leichtesten am Markt. Das macht sie besonders für sehr zierliche Kinder ideal.

Welches Modell dem Kind am besten passt, finden Eltern und Kinder bei einer ausgiebigen Anprobe im Schulranzen-Fachhandel heraus (zur Händlersuche gehts hier und hier). Unter fachkundiger Anleitung können dort verschiedene Modelle Probe getragen werden – und das Gurtsystem kann dann auch gleich exakt auf die aktuelle Rückenlänge angepasst werden.

Vorab-Infos über alle Modelle gibt’s unter www.scout-schulranzen.de und www.derdiedas.de.