Weg frei zum besten Spiegelei!
Kein Hexenwerk sondern Küchenkunst: das perfekte Spiegelei!

Weg frei zum besten Spiegelei!

Unten dezent knusprig, oben glatt und glänzend – so lieben wir unsere Spiegeleier. Der Weg dahin ist einfach. Wenn man die Tricks kennt und gängige Fehler vermeidet.

Alles frisch?

Für Spiegeleier nur frische Ware verwenden – Gesundheit und Geschmack zuliebe. Ein frisches Ei ist von einem festen Eiweißring umgeben, der den Dotter verlockend nach oben wölbt. Je flacher, desto älter: Dann lieber ein Rührei draus machen und das Eigelb ordentlich durchbraten.

Werkzeug bereitstellen

Profis schwören auf eine gut eingebrannte Eisenpfanne, alle anderen greifen zur beschichteten Alternative und halten einen dafür zugelassenen Pfannenwender bereit.

Cool anfangen

Die kalte Pfanne einfetten, am besten mit Butterschmalz, notfalls mit Butter. Pfanne langsam erhitzen – und das aufgeschlagene Ei hineingleiten lassen. Genüsslich braten lassen (nicht aggressiv bruzzeln).

Salz zuteilen

Das den Dotter umgebende Eiweiß salzen – nicht jedoch das Eigelb selbst (gibt unschöne Flecken). Hat was mit der Proteinstruktur zu tun und mit dem Gerinnungsprozess, der vom Salz relativiert wird. Gepfeffert wird später.

Deckel drauf

Ein perfektes Spiegelei braucht auch Hitze von oben. Aber gerade so wenig, dass das Eiklar oben stockt, das Eigelb jedoch flüssig bleibt. Deshalb kommt das Ei nur die letzte Minute unter die Haube – und die ist am besten aus Glas, damit das Schätzchen permanent beobachtet werden kann.

Servieren

Ist das Eiklar nicht mehr klar, sondern milchig weiß, den Pfannenwender zur Hand nehmen … und das Ei damit auf keinen Fall wenden, sondern vorsichtig aus der Pfanne heben. Oder elegant inklusive der geschmolzenen Butter aufs Teller gleiten lassen. Oder direkt aus der Pfanne genießen. Lecker dazu: Bauernbrot, in kleine Streifen geschnitten, um das noch flüssige Eigelb auszutunken und die geschmolzene Butter aufzunehmen.