Sportlich smart im neuen Jahr
Persönlichen Rekord noch nicht überboten? Egal, denn eins steht fest: die Tasche ist von Hardware.

Sportlich smart im neuen Jahr

Weniger Stress im Job, mehr Zeit für Familie und Freunde und viel mehr Bewegung stehen bei uns ganz hoch im Kurs, geht es um gute Vorsätze fürs neue Jahr. Doch sind wir mal ehrlich: Der Sport kann einem auch zum Verhängnis werden. Bevor man sich also einen Knebelvertrag aufschwatzen lässt, lohnt es sich zu handeln.

Pumpen bei der Kette oder im Privat-Studio?

Im Januar heißt bei vielen die Parole „fit und gesund“ – dieses Mal wirklich. Flacher Bauch, durchtranierter Körper, straffe Haut. Fehlt nur noch die Anmeldung im Fitnessstudio (denn wer leistet sich die gesamte Ausstattung schon fürs eigene Heim?). Aber welches ist das richtige für mich? Hier kommt es natürlich auf das gewünschte Training an.

Wer gerne nach eigenem Gusto nur an Geräten trainiert, kann mit den großen Ketten nicht viel falsch machen. Legt man hingegen viel Wert auf persönliche Betreuung oder Fitnesskurse, ist man mit einem privaten Studio oft besser beraten. Ob Discounter oder Premiumanbieter besser abschneiden, verrät die Stiftung Warenstest in einem ihrer Artikel.

Günstige Lockangebote vs. persönliche Betreuung

Die großen Ketten locken gerade zu Jahresbeginn mit verlängerten Probetrainings und günstigen Monatstarifen (mit Mindestlaufzeiten, versteht sich), dafür sind die Studios aber gerade im ersten Jahresviertel brechend voll. Kleine private Studios hingegen sind oft teuer, versprechen aber eine bessere Betreuung und die Möglichkeit, an kostenlosen Kursen teilzunehmen – und oft ist hier auch weniger los. Ergo: mehr Zeit für persönliche Beratung.

Tipp: Um die Mitgliedschaft feilschen. Anstatt nach den üblichen Probetrainings gleich einen längeren Vertrag abzuschließen, lieber erstmal eine 10er-Karte raushandeln. Dann kann man das Studio ausgiebig in Augenschein nehmen, bevor man sich auf ewige Zeiten daran bindet. Außerdem merkt man so schnell, ob die Lust an der Leibesertüchtigung nicht doch schon bald wieder schwindet. Kleinere Studios lassen sich auf einen solchen Deal sicher eher ein.

Am besten wirkt ein Training aber immer noch, wenn man es konstant und dauerhaft durchzieht. Große wie kleine Studios profitieren nun mal am meisten von den Kunden, die nach den ersten zwei Muskelkatern die restliche Vertragslaufzeit lieber zu Hause auf dem Sofa auskosten.

Der smarte Einstieg

Bevor aber Hantelbank, Beinpresse und Laufband mit dem heimischen Wohnzimmer getauscht werden, gilt es sich vorzubereiten. Vielen sind ein topmodisches Outfit, Handschuhe fürs Krafttraining und natürlich eine Sammlung an Protein-Shakes vor, während und nach dem Training wichtiger als das Training an sich. Wer will schon wie ein Amateur aussehen? Voll ausgestattet geht es also auf ins Studio. Bleibt zu hoffen, dass die plakativen Motivationssprüche an den Wänden nicht nach zwei Monaten schon wieder verblasst sind und die komplette Work-out-Ausstattung in der Ecke verstaubt.

Vielleicht doch erst Mal einen Gang zurückschalten und die Trainingsutensilien nach und nach besorgen. Für den Anfang tun’s auch die auf dem Sofa eingetragene Jogginghose, saubere Turnschuhe und eine Reisetasche wie die hier. Denn die begleitet einen noch in den nächsten Urlaub, wenn der eiserne Work-out schon längst wieder vor dem Fernseher stattfindet.