Kampf den Zeitfressern!
Haben Sie mal wieder tausende Zeitkiller abzuarbeiten? Für ein paar haben wir schnellere Lösungen parat.

Kampf den Zeitfressern!

7 Tipps wie man weniger Zeit für Unnötiges verschwendet.

Hausarbeiten priorisieren

Perfektionismus oder extreme Lässigkeit (sprich: erst Aufräumen, wenn kein Durchkommen mehr ist) – beides sind Zeitfresser im Haushalt. Eine der zeitaufwendigsten und oft auch unbeliebtesten Tätigkeiten ist Bügeln. Es soll zwar Menschen geben, die ein Herrenoberhemd korrekt (ohne hässliche Ärmelfalte) in weniger als zehn Minuten gebügelt kriegen. Aber viel einfacher macht das der elektrische Trockner. Einfach Schonprogramm (Schranktrocknen oder warmes Lüften) starten, die Trommel locker mit den Wäschestücken befüllen, diese nach dem Trockenvorgang sofort noch warm entnehmen, aufhängen – fertig.

Der eigenen Improvisationsfreude misstrauen

Morgens mit niedrigem Blutdruck zig Klamotten anprobieren und wieder verwerfen? Keine gute Idee. Das kostet nicht nur wertvolle Zeit (die besser in ein anständiges Frühstück investiert wäre), sondern verursacht auch temporäre Kollateralschäden. Schließlich muss die so zwangsläufig entstehende Unordnung wieder zeitintensiv beseitigt werden. Alternative, falls das mit dem Rauslegen am Vorabend nicht klappt (was es ja meistens nicht tut): Statt im Bett Schäfchen zu zählen lieber im Geiste die Garderobe für den nächsten Tag zurechtlegen. Vergessliche schreiben es sich auf. Wenn sie zuvor an den Notizblock auf dem Nachttisch gedacht haben.

Handwerkliche Fähigkeiten richtig einschätzen

Tropfender Wasserhahn, ausgebrochenes Türscharnier, defekte Toilettenspülung – manche Menschen sind handwerklich so begabt, dass sie solche Probleme schnell und vor allem nachhaltig lösen können. Für alle anderen gilt: Anstatt stundenlang im DIY-Modus rumzuprobieren, dabei eventuell sogar die ganze Wohngemeinschaft zu beschäftigen und den Schaden am Ende noch größer zu machen … lieber gleich jemanden anrufen, der das Handwerk gelernt hat. Spart nicht nur viel Zeit, sondern auch Nerven.

Überflüssige Diskussionen vermeiden

Es gibt sie in jeder Sozialgemeinschaft: Gespräche, deren Ausgang eigentlich schon am Anfang abzusehen ist. Einen Großteil davon führen Eltern mit ihren Kindern. Es versteht sich, dass Kinder aus pädagogischen Gründen nicht immer ihren Willen bekommen können. Aber ob der erzieherische Nutzen größer ist, wenn der Nachwuchs nach einer halbstündigen Debatte dann doch die Gummibärchen/das Spielzeug/das Smartphone bekommt/den fraglichen Film schauen darf (obwohl der Anfang inzwischen verpasst ist)?

Gleich die richtigen Leute fragen

65.000 Suchanfragen muss Google in der Sekunde bewältigen. Darunter sind einige wirklich existenzielle Fragen, wie „Warum ist der Himmel blau“ oder „Wie sehen Masern aus“ oder „Welchen Fernseher soll ich kaufen“. Dabei gibt es bestimmt Menschen in unmittelbarer Nähe, die darauf eine wirklich fundierte Antwort haben. Unser Tipp: Fragen Sie doch beim nächsten Mal nicht Google, sondern ihr Kind. Sie werden staunen, welche Antworten Sie bekommen.

Den Büroalltag umstrukturieren

Die meisten unfreiwilligen Überstunden entstehen aus der eigenen Unfähigkeit, den Arbeitstag effizient zu gestalten. Der größte Zeitfresser: Multitasking. Denn wer vieles vermeintlich gleichzeitig macht (in Wirklichkeit aber natürlich in Kleinstschritte zerhackt nacheinander bearbeitet), konzentriert sich zu wenig, muss sich immer wieder neu reinfinden – und arbeitet am Ende langsamer und fehlerhafter als jemand, der schön nach alter Beamtenmanier „eins nach dem anderen“ erledigt. Weitere Sofortzeitsparmaßnahmen: Meetings im Vorfeld zeitlich begrenzen (eventuell auch im Stehen meeten), Dialoge mit kommunikationsfreudigen Kollegen nicht ausufern lassen, feste Zeiten für Telefonate und Mail-Bearbeitung einplanen … und bewusst Pausen machen.

Auch gute Organisation in Damentaschen – hier Leonhard Heyden – erspart unnötiges Suchen und viel Zeit.

Organisationstalente erkennen

Erwiesenermaßen verbringen Frauen durchschnittlich 76 Tage ihres Lebens damit, in ihren Handtaschen zu kramen. Deshalb: Augen auf bei der Wahl der ständigen Begleiterin. Wer schon beim Taschenkauf auf ein gut organisiertes, funktionales Innenleben mit entsprechenden Fächern und Unterteilungen achtet, kann viel Zeit sparen. Das gilt natürlich noch mehr für die Businesstasche (auch für die männliche) und natürlich auch für Schulranzen und Schulrucksack des Nachwuchses.