Ganz schön busy: die Handtasche fürs Office
Assistenz für jeden Arbeitstag: die Leonhard Heyden Businesstasche.

Ganz schön busy: die Handtasche fürs Office

Smart, souverän, stilbewusst, charakterstark – und dabei immer zuverlässig: Für die ideale Businesstasche gelten ähnliche Attribute wie für uns selbst. Wer in der Geschichte der Damentasche herumkramt, stellt fest: Sie war schon immer wichtige Begleitung.

Die Handtasche: eine Geschichte der Emanzipation

Eigentlich schleppen wir schon seit der Steinzeit eine Tasche mit uns herum – auch wenn sie damals eher ein zum Beutel zusammengebundenes Lederstück war. Auch die ersten Businesstaschen waren kleine Beutel, die im Mittelalter unter dem Kleid getragen wurden – entweder am Gürtel befestigt oder auf den Unterrock aufgenäht. In ihr bewahrten die Damen ihr Barvermögen auf, um damit beispielsweise auf dem Markt einzukaufen. Zur Diebstahlsicherung erfolgte der Zugriff über einen Schlitz im Oberkleid. Im 18. Jahrhundert, dem Zeitalter der opulenten Bälle, wurde das Täschchen (gefüllt mit dem obligatorischen Riechsalz, Puder und Taschentuch) als Pompadour-Beutel außen am Kleid getragen – und war zumeist aus demselben Material wie die pompöse Kleidung. (Okay, das war nicht wirklich Business, aber das Fräulein von damals musste sich eben auch irgendwie organisieren.)

Anfang des 19. Jahrhunderts eroberten Frauen dann offiziell die Arbeitswelt. Gleichzeitig wurde die Kleidung zunehmend praktischer und auch enger … und die Tasche wurde outgesourct in der Hand getragen. Auch Utensilien mussten mehr Platz darin finden. Schließlich waren die Damen oftmals den ganzen Tag unterwegs. Von dahin war es nur ein kleiner Schritt zum stabilen Begleiter mit Metallrahmen, Henkel und Schnappverschluss, die Vorläufer heutiger Doctor Bags.

Eine Business-Bag muss funktionieren

Eine Tasche, die uns heute den kompletten Arbeitstag über begleiten soll, muss einiges leisten. Zunächst einmal sollte alles, was wir mit in Büro, Praxis oder Lehrerzimmer (oder wo sich sonst unser Berufsleben abspielt) schleppen, sicher verstaut werden. Beste Basis dafür ist ein unterteiltes Hauptfach mit Herausfallschutz, passend für A4-Unterlagen. Laptop oder Tablet verlangen nach passgenauen, gepolsterten Fächern. Damit aus Notizblock, Stiften und Co. kein Chaos entsteht, brauchen wir einen Organizer. Bestehend aus Handyfach, diversen Einsteckfächern, Stiftschlaufen und Schlüsselhalter vereinfacht er das oftmals hektische Business-Leben. Auch ein paar Schmink-Basics sollten wir diskret unterbringen können, ebenso wie Geldbörse, Lunchpaket und Trinkflasche. Um beide Hände frei zu haben, hat die Tasche optimalerweise so lange Henkel, dass wir sie auch an der Schulter tragen können. Manche Modelle, sogenannte Messenger Bags, haben einen langen, verstellbaren Riemen, mit dem wir sie auch mal rückenschonend diagonal transportieren können. Für die nötige Standfestigkeit im Business sorgen stabile Füße – im Idealfall aus Metall. Sie sind obendrein wichtig, damit die Tasche und ihr sicherlich nicht minder wertvoller Inhalt selbst beim Abstellen auf zweifelhaftem Untergrund immer schön sauber und trocken bleiben.

Taschen für Work und After-work

Aktive Frauen brauchen eine Tasche, die multitaskingfähig ist: Sie muss viel Platz bieten, sollte über organisatorische Grundfähigkeiten verfügen und so designt sein, dass sie sowohl im Office als auch an der Bar eine gute Figur macht. Hier ein paar Kandidatinnen, die den Sprung zum All-time-Favourite schaffen könnten.

Die neueste Generation von Businesstaschen haben den „Clutch-Effekt“: aus einer geräumigen hochformatigen Kurzhenkeltasche wird durch Umklappen des oberen Teils eine handliche Unterarmtasche – beispielsweise als clevere After-Work-Begleitung. Erhältlich in unterschiedlichen Größen und den trendigen Farben Brombeer, Blau und Hellgrau und klassisch in Braun.

Die klassische und vielseitige Businesstasche aus hochwertigem Vollrindleder sorgt mit zwei geräumigen Hauptfächern im A4-Format für genügend Stauraum und Ordnung – und bringt Laptop und Tablet sicher unter. Mit abnehmbarem und stufenlos verstellbarem Schultergurt kann die Tasche an der Hand oder Schulter getragen werden. Auch für Reisen ist sie gut ausgerüstet: Ihre beiden rückseitigen Reißverschlussfächer werden zum Trolleyanschluss. Ob selbstbewusst in Rot oder klassisch in Schwarz: Business-Ladies werden diese organisationsbegabte Assistentin sicherlich bald nicht mehr missen wollen.

Der Cityrucksack transportiert A4-Unterlagen, Notebooks und Tablets sportlich – und stärkt uns dabei den Rücken. Klare Sache, dass er auch mit cleveren Funktionen überzeugt: Das unterteilte Hauptfach mit umlaufendem Zweiwegereißverschluss sorgt für schnellen Zugriff, die Vortasche sichert Wertvolles mit Herausfallschutzlaschen – und auf der Rückseite verbirgt sich ein zusätzliches, vertikal schließendes Geheimfach.

Der Cityshopper mit seinen zwei großen Hauptfächern bietet Platz und Struktur für Business & Pleasure. Er ist aufnahmefähig für A4-Unterlagen ebenso wie für Lunch-Box, Wasserflasche und kleinere in der Mittagspause erledigte Einkäufe. Die zwei stabilen Lederhenkel sind so lang, dass die Tasche wunderbar an der Schulter getragen werden kann. Mit dem abnehmbarem, stufenlos verstellbarem Schultergurt kann sie sogar quer getragen werden. Einmal abgestellt, beweist sie ihre unerschütterliche Standfestigkeit.

Dass sich Funktionalität und lässig-feminine Optik nicht ausschließen, beweist dieser schicke Zugbeutel aus hochwertigem Vollrindleder– mit langem Schulterriemen, einem geräumigen Hauptfach und drei Einsteckfächern – und mit herausragendem Standing.

Praktisch nicht nur im Büro sind Messenger Bags, die dank langem Tragegurt auch diagonal geschultert und seitlich auf der Hüfte getragen werden können. Diese hier eigentlich aus der Herrenkollektion – aber wir nehmen uns einfach, was wir wollen (und brauchen).

Die Handtasche ist eben mehr als nur mobiler Stauraum. Sie ist tägliche Helferin und Begleiterin in Büro und Alltag, ihr vertrauen wir unsere wichtigsten Dinge an. Eben ganz so wie einer guten Freundin.