Haarfarbe: Neon!

Haarfarbe: Neon!

Granny Hair, Rainbow Roots, Ombré, Mermaid-Hair … ein Trend jagt den nächsten, bis einem die Haare von alleine grau werden. Wem das nicht schon mit dem Meerjungfrauen-Look zu bunt wurde, der kann es ja mal mit einem special Glow versuchen. Mit diesem Hair-Hype ist besonders im Dunkeln gut Funkeln.

Schrill ist friseursalonfähig geworden

Bunte (Ge-)Schöpfe als Zeichen der Rebellion oder des Undergrounds? Das war einmal. Etwa mit Punk in den 70ern oder ersten Raves in den 90ern. Längst sind radikale Häupter salonfähig geworden, friseursalonfähig. Und derweil der metallische Glanz auf manchen Köpfen so langsam verblasst, suchen einige mit ihren Rüben vorzugsweise Schwarzlicht auf. Guy Tang, ein Hairstylist aus Hollywood, dem wir auch schon die metallisch leuchtenden Matten zu verdanken haben, ist schuld daran.

Und dann Asche aufs Haupt?

Nun also heißt es Glow-in-the-Dark-Hair, möglicherweise inspiriert von UV-Tattoos oder Glow-in-the-Dark-Nails. Mit „Siren’s Song“ kann man schön blau leuchten, mit „Electric Lizard“ grün, und mit „Hot Pink“ oder „Fuchsia Shock“ eben so, wie die trendigen Farbtöne heißen. Schön und gut, aber ist das auch gesund? Laut Meaghan Frayne, einer Celebrity-Coloristin aus New York, schädigt Blacklight Hair nicht unbedingt, allerdings tendieren helle Farben bei feinem, blonden Haar dazu, Flecken zu hinterlassen. Wer also nicht einen neuen Leo-Look kreieren oder Asche auf sein Haupt streuen will, sollte sein Haar vor der Färbung von professioneller Hand mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen lassen.

Die Neonwelle geht somit weiter. Und immer noch keine Angst: Bei den fluoreszierenden Stoffen handelt es sich nicht um potenziell radioaktives Material (Radioaktivität ist farblos!), sondern um einen eher harmlosen Gag.

Wer die schrillen Farben nicht in seinem Haar haben möchte, aber trotzdem auf Neon steht, wird hier fündig. Andere Wow-Effekte sind hier zu haben – da verändert sich die Farbe nicht bei wechselndem Licht, sondern mit der Temperatur.