Fitness-Parcours für Kinder daheim
Bewegungsübungen halten Kinder gesund. Wie wärs mit einem eigenen Parcours für die Zeit ohne Sportverein und Spielplatz.

Fitness-Parcours für Kinder daheim

Vom Bett zum Esstisch, vom Schreibtisch zum Sofa und wieder zurück. Für Kinder jeden Alters ist das eindeutig zu wenig Bewegung. Abhilfe schaffen kleine Fitness-Einlagen, die sich mit etwas Fantasie in jeder Wohnung in wenigen Minuten organisieren lassen.

Eierlauf mit Hindernissen

Der klassische Eierlauf führt von A nach B und wieder zurück. Das ist uns viel zu einfach. Wir platzieren mehrere Eierbecher mit einer Murmel oder einem Tischtennisball drin in verschiedenen Zimmern. Außerdem spannen wir Wollfäden oder Luftschlagen quer zum drunter Durchkriechen oder Übersteigen. Je fitter die Kinder sind, desto schwieriger können wir den Parcours aufbauen. Und natürlich wird die Zeit gestoppt und in einer Liste notiert. Beim Start liegt die erste Kugel auf dem Löffel und muss nun reihum an jedem Eierbecher getauscht werden. Die Kleinen dürfen dabei ihre Hände benutzen, größere dürfen die Becher nicht mit den Händen berühren, und die Experten laufen mit einer Hand in der Hosentasche.

Stuhl-Parcours

Je nach Platz werden Stühle als Wegmarken im Zimmer oder der Wohnung verteilt. Jeder Stuhl ist eine Fitnessstation und bekommt eine spezielle Aufgabe zugewiesen. Dazu malt man die Aufgaben auf ein Blatt Kopierpapier und schreibt dazu, wie viele Wiederholungen die Kids schaffen. Die Aufgaben können sein: Liegestütze im Vierfüsslerstand, Kniebeugen, Brückeschlagen oder auf einem Bein stehend Flaschen von einem leeren in einen vollen Kasten umzustapeln. Wichtig ist es, um die Stationen herum soviel Platz zu lassen, dass sich die Kinder sicher bewegen können. Übrigens: Vier Stühle in Reihe gestellt sind an sich schon eine große Herausforderung, wenn man einfach nur ein paar Mal unter ihnen durchflutschen muss.

Kopfkissen-Robbe

Am Startplatz klettert das Kind in einen Schlafsack oder einen großen Kopfkissenbezug. Aber anders als beim Sackhüpfen wird dann gerobbt, gewurmt oder geschlängelt. Die Hände müssen auf der gesamten Strecke die Hülle halten und dürfen nicht zur Fortbewegung benutzt werden. Ein Korridor oder eine andere „Bahn“ ohne Teppich sind am besten geeignet. Auch hierbei werden die Zeiten gestoppt und am Ende kleine Preise vergeben. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, stellt man Kegel oder leere Getränkeflaschen auf, die nicht umfallen dürfen, sonst gibt’s Abzüge.

Ein Tipp zum Schluss: Oma und Opa freuen sich riesig über kleine Videos der Aktion. Einfach mit dem Handy draufhalten und wie bei einer großen Sportveranstaltung das Geschehen live kommentieren. Das hält auch die Großen schön mit auf Trab und ist eine tolle Erinnerung. Viel Spaß!