Die ganze Wahrheit über Handtaschen
Lässt sich auch gut als City-Shopper tragen: die Businesstasche mit einem Fach aus der Leonhard Heyden Kollektion Montpellier.

Die ganze Wahrheit über Handtaschen

Für viele ein ewiges Mysterium: Handtaschen. Um ein wenig Licht ins Dunkel (und ins Innenleben der Taschen) zu bringen, haben das Statistik-Portal Statista und der Homeshoppingsender QVC bundesweit über 1.000 Frauen zu ihren Vorlieben und ihrem Nutzungsverhalten befragt. Das Ergebnis: die Handtaschenstudie 2018, die für manche den einen oder anderen Aha-Effekt bereithalten dürfte.

Warum und wo wird gekauft?

Am Anfang steht die Frage, wie Frau zur Tasche kommt. Dabei stellt sich heraus, dass mehr als jede Zweite (56 Prozent) zu Impulskäufen neigt – was man sicher auch als Mann gut nachvollziehen kann. Darum planen wohl auch nur 19 Prozent den Kauf einer neuen Tasche im Voraus. Gekauft wird dann vorwiegend (57 Prozent) im Fachhandel. Hier kann man eben auch das Material besser fühlen, die Farben besser sehen und auch die Aufteilungen der Taschen besser beurteilen. 43 Prozent machen sich hingegen online auf die Suche nach neuen Taschen. Besonders beliebt im Internet sind die größeren Anbieter, dort schlagen 69 Prozent der Frauen am liebsten zu. Auch Inspiration holen sich viele junge Käuferinnen vor allem im Internet: Über die neusten Taschentrends informieren sich 37 Prozent der 18- bis 24-jährigen Damen überwiegend in sozialen Medien.

Für jeden Anlass: Leonhard Heyden bietet für jede Gelegenheit die passende Tasche.

Schwarz und aus Leder muss sie sein

Die meisten mögen es klassisch: 70 Prozent der Befragten geben an, dass ihre Tasche schwarz sein muss. 28 Prozent stehen auf Braun, Grau bevorzugen 22 Prozent. Beim Material ist sich die Damenwelt hingegen nicht so einig: Rund die Hälfte der Befragten tendiert eher zu Leder – 14 Prozent bestehen sogar auf echtes Leder. Lieber zu Kunstleder greifen 39 Prozent der Damen. Für 18 Prozent sogar ein Muss, da für sie echtes Leder nicht in Frage kommt.

So viel zu den äußeren Reizen, aber wie sieht’s denn im Inneren aus? In der Handtasche landen dann vorwiegend Schlüssel (93 Prozent), die Geldbörse (92 Prozent) und Smartphone (84 Prozent). Bei 81 Prozent der Befragten dürfen Taschentücher auf keinen Fall fehlen und auch auf Kaugummis oder Bonbons verzichtet mehr als die Hälfte (60 Prozent) ungern. Für 51 Prozent der Damen gehört der Terminkalender zur Standardausstattung in der Tasche.

Täschchen wechsel dich

Ein Grund für einen Wechsel der treusten Begleiterin der Damenwelt sehen je knapp die Hälfte der Befragten entweder wegen eines bestimmten Anlasses oder wenn mehr in der Tasche verstaut werden muss. Frauen, die häufiger zu XL-Handtaschen greifen, tun dies, weil sie dieses Format ohnehin am häufigsten nutzen (31 Prozent), schlicht aus praktischen Gründen aufgrund des höheren Volumens (28 Prozent) oder weil diese Taschenart in ihren Augen schlichtweg die modernste ist (26 Prozent).

Wir sehen also, dass es gar nicht so einfach ist, zwischen Impulskäufen, neuen Trends und den eigenen Vorstellungen, den Überblick zu behalten. Praktisch sind und bleiben Handtaschen dennoch. Nach so vielen Informationen stellt sich eigentlich nur noch die Frage, warum Männer keine Handtaschen tragen? Eventuell fehlt schlicht der modische Einfluss der Damenwelt? Vielleicht einfach mal mit Tasche ausprobieren und langsam ans Thema herantasten, wie beispielsweise mit einer Paartasche. Die kann man zur Not dann auch komplett der Frau überlassen, falls das Experiment nicht glücken sollte.