Der richtige Riecher fürs Tattoo

Der richtige Riecher fürs Tattoo

Klebetattoos kennen wir alle noch aus unserer Kindheit – und wie cool es war, einen Totenkopf, eine Elfe oder auch ein großes rotes Herz auf der Haut zu tragen. Halt ganz so wie die Großen. Mittlerweile haben auch ältere Tattoofans Geschmack an den vorübergehenden Highlights auf der Haut gefunden. Und in Zeiten von Sendungen wie „Horror Tattoos“ oder „Tattoo Nightmares“ kleben sich viele lieber Modetattoos wie Anker oder Kusslippen auf die Haut. Die sind dann auch nach einer Woche wieder weg – und dafür muss man sich nicht gleich mit einer farbgetränkten Nadel traktieren lassen. Aus Brooklyn kommt jetzt der neuste Schrei der klebenden Tätowierungen.

Straight outta Brooklyn

Klebetattoos mag auch die Tochter der Schweizer Designerin Tina Roth Eisenberg – nur war Mama mit der oft schlechten Qualität und der dürftigen Motivauswahl überhaupt nicht zufrieden. Darum machte sie sich über die Herstellung der klebenden Tattoos schlau und startete mit zwei Mitarbeitern und Ideen von rund einem Dutzend weltbekannter Designer die Firma Tattly. Seit 2011 verschickt der Anbieter die kleinen (oder manchmal auch größeren) Design-Tattoos aus Brooklyn in die ganze Welt – und bieten ab Mitte April einen extra Kick für die Sinne.

Duftende Blumen auf der Haut

Passend zum Frühling hat Eisenberg ein paar blumige Motive in Wasserfarbenoptik parat. Die Innovation daran: Die bunten Hortensien, Pfingstrosen und Rosen duften genau so süß, wie sie aussehen – so wirbt zumindest Tattly für seine Neuerung. Damit klebt man sich dann nicht nur ein stylishes Tattoo auf die Haut, sondern riecht auch noch verführerisch nach der besonderen Duftnote, die unter anderem Pappelholz, Ylang-Ylang und frische Fuchsien-Blütenblätter enthalten soll. Für 18 US Dollar pro Tattoo-Set bekommt man ab 19. April von jedem Design zwei Tattoos im Set (enthält insgesamt 8 Tattoos und ein Schwämmchen, um die Tätowierungen aufzutragen) – und spart sich dann auch noch das Parfum.

Wer Blumenmotive mag, aber nicht auf der Haut, sollte seine Designkünste vielleicht mal hier unter Beweis stellen. Muss auch nicht zwingend eine Blume sein. Erlaubt ist, was gefällt – und ein Künstlerhonorar gibt’s mit Glück noch on top.