10 erfrischende Tipps gegen Bürohitze
Wunschvorstellung vieler Arbeitnehmer: endlich eine frische Brise im Büro! Dauercool dagegen die Businesstasche aus gemilltem Vollrindleder (Leonhard Heyden, Serie Montpellier).

10 erfrischende Tipps gegen Bürohitze

Einige kommen bei mehr als 30 Grad erst so richtig auf Betriebstemperatur, aber im schlecht oder gar nicht klimatisierten Büro im eigenen Saft zu sitzen, ist nicht immer ein Vergnügen. Doch was hilft’s? Mag dieser Herr Trump auch von Fake News sprechen – dank der Klimaerwärmung werden wir uns wohl auf noch viel mehr heiße Tage einstellen müssen. Und trotzdem brav weiterarbeiten müssen, denn hitzefrei gibt es so gut wie nicht, wie hier zu lesen ist. Machen wir also das Beste daraus, irgendwie so:

Flüssig. Trinken, Trinken, Trinken. Durch Wasser mit hohem Gehalt an Kalium, Natrium und Magnesium können auch ausgeschwitzte Mineralien wieder reingeholt werden.

Rechnerisch. Wieviel Trinken? Früher sprach man von 2 Litern am Tag, inzwischen empfehlen Experten 1,5 Liter. Die Rechnung geht so: Pro Tag verlieren wir etwa 2,5 Liter durch Schwitzen, aber auch Pipimachen und Atmen. Die müssen wieder rein: 1,5 Liter durch Trinken (auch Kaffee darf man dazu zählen, aber keinen Alkohol), der Rest kommt über feste Nahrung.

Abgebrüht. Tee geht natürlich auch, am besten Salbeitee. Drei Tassen verteilt über den Tag sollen den Schweißfluss deutlich vermindern. Auch gut zur Erfrischung: Zitronenmelisse, Pfefferminze oder Grüner Tee.

Fruchtig. Weil sich manche und vor allem Ältere zum Trinken zwingen müssen: Auch Obst funktioniert. Wassermelonen zum Beispiel bestehen zu 96 % aus Wasser, Erdbeeren und Gurken sind weitere gute Wasserspender.

Fließend. Wasser von außen hilft ebenso: Puls und Unterarme mehrmals täglich unter fließend kaltes Wasser halten bringt den Kreislauf in Schwung.

Eisig. Kaltes Wasser für die Füße ist gut, könnte allerdings in manchen Büros Probleme bereiten, wenn der Chef zur Tür reinkommt, man aufstehen will, aber die Füße unterm Schreibtisch in Eiswasser hat. Probieren kann man’s ja mal.

Luftig. Ventilator unterm Tisch ist vielleicht praktikabler. Obacht: Kalte Luft in Gesicht oder Nacken könnte zu kontraproduktiven Verspannungen oder Erkältungen führen.

Barfuß. Nochmals Füße: Ohne Schuhe und Socken viel besser. Ist für die Ladies einfacher als für Businessmen – das Leben ist nun mal ungerecht.

Aufwärts. Super Tipp, der aber für den Chef nicht so gut klingt: einfach mal die Füße hochlegen. Muss ja nicht gleich der Schreibtisch sein, der Papierkorb darunter tut’s auch. Denn durch Hitze und Flüssigkeitsverlust fließen Blut und Lymphe langsamer, schwellen Füße und Beine an.

Smart. Je nach Branche macht es einem der Dresscode nicht immer leicht. Selbst Fußballtrainer sind am Spielfeldrand schon mit riesigen Schweißflecken unangenehm aufgefallen. Wenn’s nicht anders geht, Vliespads unter die Achseln kleben, dann aber besser auch Stoff darüber tragen. Generell! Wie? Keine Ahnung von „dress for success“? Dann aber unbedingt das hier mal lesen!