Grundschulkinder spielerisch mit Geld vertraut machen
Auch Taschengeldausgeben will gelernt sein – am besten spielerisch.

Grundschulkinder spielerisch mit Geld vertraut machen

Meine Tochter wurde dieses Jahr eingeschult und da stellte sich uns die Frage nach dem Taschengeld. Die beiden größeren Geschwister bekamen auch mit dem Schuleintritt ihr erstes Taschengeld. Allerdings können Kinder in diesem Alter noch nicht wirklich mit Geld umgehen. Klar, meine Tochter bezahlt schon hin und wieder, beispielsweise eine Kleinigkeit beim Bäcker. Aber dann gebe ich ihr das Geld möglichst passend mit – und sie ist dann total stolz, selbst bezahlt zu haben.

Dazu braucht es natürlich zuallererst einen Geldbeutel. Ich finde das Modell von Scout sehr praktisch, da es ein Brustbeutel zum Umhängen ist. Falls in der Schule mal Ausflüge gemacht werden oder in der Pause der Geldbeutel mitgenommen wird, ist es super, weil er so schon mal nicht verloren geht. Außerdem ist die Aufteilung der Fächer wirklich praktisch. Mit Beginn der Schulzeit werden die Kinder doch so langsam flügge – das weiß ich aus meiner Erfahrung als Lehrerin und auch von meinen älteren beiden Kindern. Sie sind stolz, wenn sie eigenes Geld mit in die Schule nehmen dürfen. Auch wird in der Schule ja manchmal Geld eingesammelt und im Brustbeutel sind die Münzen gut aufgehoben.

Praktisch fürs erste Taschengeld: Brustbeutel von Scout im Ranzendessin. Und zum Üben vorher das Scout Lernspiel vom Kosmos Verlag.

Um meiner erst 5-jährigen Tochter den Umgang mit Geld näher zu bringen, war ich jetzt auf der Suche nach einem Spiel oder Buch – und habe dazu das kleine Spiel „Mein erstes Taschengeld“ von Scout entdeckt. Besonders praktisch ist das handliche Format, da wir in der Familie oft spielen und Spiele auch unterwegs mitnehmen.

Beim ersten Auspacken des Spieles war meine Tochter total begeistert, weil eben „Geld“ enthalten war. Man kann während des Spiels Geld verdienen und Geld ausgeben. Wie im „richtigen“ Leben sind Geschenke besonders teuer und kosten auch hier im Spiel einiges. Wer aus allen drei Kategorien etwas gekauft und zusätzlich 3 Euro im Sparschwein hat, gewinnt das Spiel. Ich finde vor allem auch das Sparschwein super, so lernt das Kind nicht nur auszugeben, sondern auch zu sparen. Meine Tochter wollte gleich die „Bank“ übernehmen. So lernte sie den Umgang mit Geld sehr gut. Sie verstand dann, dass zwei einzelne Euro Stücke genauso viel sind wie ein Zwei-Euro-Stück. Sonst dachte sie immer, möglichst viele Münzen zu haben, ist gut. Als sie dann fünf Euro in Münzen vor sich liegen hatte, tauschte sie es in einen Schein um. Auch dieser Lerneffekt war super. Sogar mein 10-jähriger Sohn spielte total gerne mit! Es gibt auch noch eine Variante ab 8 Jahren, die etwas kniffliger ist.

Allgemein kann ich sagen, dass wir das Spiel jetzt öfter spielen werden: Der Lerneffekt ist wirklich hoch – und es gibt keine aufwendige Aufbauerei, die bei meinen Kindern oftmals die Spiellust schon wieder abflachen lässt. Ich werde das Spiel auch mal mit in die Schule nehmen und mit meinen Schülern spielen. Eine Regenpause eignet sich perfekt dafür!

Wenn wir das Spiel jetzt noch ein paar Mal spielen, ist meine Tochter bald so weit, dass sie sich mit Geld einigermaßen auskennt.


Super zum Üben: im Scout Lernspiel ist alles drin, was man braucht, um künftige Schulkinder mit ihrem Taschengeld und seinen Möglichkeiten vertraut zu machen.


Meine Tochter wollte gleich die Bank übernehmen 🙂


Noch ein paar Infos zu dem kompakten und wirklich sehr empfehlenswerten Spiel.


Und hier der Brustbeutel von innen.  Er ist wirklich gut durchdacht – mit einem Platz für Münzen, einem Reißverschlussfach, einem Fach für Scheine und einem Schlüsselring. Geschlossen wird das Ganze mit Klettverschluss.

Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung des Kosmos Verlags entstanden.
Dort gibt es viele tolle Spiele von Scout zum Lernen und Spaß haben.